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Nur Verletzte müssen arbeiten

Das BBC-Bayreuth-Team nutzt die Bundesliga-Pause für Heimaturlaub bis zum nächsten Montag
Zu den Patienten von Tobias Herrmannsdörfer gehört Simon Schmitz, der im Spiel gegen ALBA Berlin umgeknickt ist. Foto: Kolb

Tobias Herrmannsdörfer mit BBC Guard Simon Schmitz

Der Anruf bei Marco van den Berg kommt in Holland an. „Ich bin bei meiner Familie und gerade mit meinem Hund unterwegs“, sagt der Trainer des BBC Bayreuth, der die Bundesliga-Pause aufgrund des Allstar-Spiels am kommenden Samstag in Ludwigsburg ebenso nutzt, wie die meisten seiner Spieler: zum Heimaturlaub.

Erst am kommenden Montag will der Coach sein Team wieder zum Training versammeln, um mit der Vorbereitung auf die schwere Aufgabe beim Tabellenzweiten Ulm (28. Januar) zu beginnen. Bis dahin müssen nur die angeschlagenen Spieler arbeiten. „Alle haben Reha-Pläne für diese Woche bekommen“, sagt Physiotherapeut Tobias Herrmannsdörfer. „Und wir stehen auch täglich mit ihnen in Kontakt.“

Auch Hamilton kommt zurück

In die USA gereist sind Brandon Hunter, der bei der letzten Partie gegen Alba Berlin (80:77) wegen seiner Muskelverletzung im Oberschenkel gefehlt hat, und Corey Stokes, der wegen Verdachts auf Muskelfaserriss in der zweiten Halbzeit nicht mehr zur Verfügung stand. Auch Kevin Hamilton nimmt sich diese Auszeit, wird aber trotz seiner langen Zwangspause wegen des Ermüdungsbruchs im Fuß ebenfalls rechtzeitig zur Wiederaufnahme des Trainings wieder in Bayreuth sein. „Mit ihm sind wir jetzt in der ersten Phase des Reha-Trainings“, berichtet Herrmannsdörfer über den unglücklichen Spielmacher, der bislang erst zwei Einsätze für den BBC absolvieren konnte. „Nach seiner Rückkehr geht es wieder in den Kraftraum.“ Ebenso wird Tom Spöler ohne Pause an der Überwindung seiner hartnäckigen Fußverletzung arbeiten, auch wenn er ebenfalls ein paar Tage Heimaturlaub in Leverkusen verbringt.


Neu auf der Verletztenliste des BBC steht Simon Schmitz, der deswegen etwas länger in Bayreuth bleiben muss. „Bei einem Sprung über die Bande ist er umgeknickt und hat sich eine Reizung im Knöchel zugezogen“, sagt Herrmannsdörfer. Das klingt erst einmal nicht sonderlich Besorgnis erregend, aber nach den bisherigen Erfahrungen mit unerwartet langwierigen Verletzungen will sich Tobias Herrmannsdörfer in keinem der Fälle auf eine Prognose für die Länge der Zwangspausen festlegen: „Da sollten wir diese Woche abwarten und sehen, wie sich diese Zeit ohne die übliche Basketball-Belastung auswirkt."


Quelle: Nordbayerischer Kurier, Eberhard Spaeth

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